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Wer wir sind: Die Pfadfinder stellen sich vor

 

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Der Gau Ermstal

Gau Ermstal ist Teil der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands e.V. (CPD) und hat Gruppen zurzeit in Riederich, Metzingen, Dettingen (Erms), Bad Urach und Münsingen. Die Arbeit der Christlichen Pfadfinderschaft im Ermstal geht jedoch zurück bis Anfang der 20er Jahre.

Die Gruppen verstehen sich als Teil der evangelischen Jugend. Die Arbeit geschieht in Ausrichtung auf die Ökumene und ist offen für Kinder und Jugendliche jeder Religion.
Die Arbeit ist geprägt von den Inhalten christlichen Glaubens, den Traditionen des Pfadfindertums und Einflüssen der historischen bündischen Jugend.

Unsere Arbeit

Die eigentliche Arbeit geschieht in Sippen und Meuten. Eine Sippe ist eine Gruppe von 6-10 Jungen oder Mädchen ab 12 Jahren, die ihre Arbeit unter Anleitung eines etwas älteren Sippenführers eigenverantwortlich plant und durchführt. Eine Meute ist eine Gruppe von 10-20 Kindern im Alter von 7 bis 11 Jahren, die unter der Leitung eines erfahrenen Gruppenleiters ihr Gruppenleben mit dem Schwerpunkt auf Spiel und dem Miteinander gestaltet.
Unterstützung erhalten die Gruppen hierbei durch den Zusammenschluss mehrerer Sippen zu einem Stamm und mehrerer Stämme und den Meuten zum Gau. Auf Ebene des Gaues und der CPD werden Kurse zur Weiterbildung des Einzelnen, als auch der Gruppenleiter durchgeführt.

Unsere Aktionen

Die Höhepunkte im Pfadfinderjahr sind Fahrten und Lager. Fahrten von Gruppen des Gaues führten in den vergangenen Jahren nach England, Frankreich, Luxemburg, Italien, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Rumänien, Schweiz, Österreich, Schottland, Irland, Spanien, sowie den Inseln Guernsey und Korsika. Zahllose Lager und Fahrten wurden in der über 30 jährigen Geschichte des Gaues in Deutschland durchgeführt. Tradition ist das gemeinsame Lager aller Gruppen des Gaues an Pfingsten, das meist auf der Schwäbischen Alb stattfindet. Auf unseren Fahrten und Lagern versuchen wir bewusst mit und in der Natur mit einfachen Mitteln zu leben und unseren Lager- und Fahrtenalltag entsprechend zu gestalten.

Unsere Kluft oder Tracht

Als Zeichen der Zusammengehörigkeit tragen wir bei unseren Treffen und Aktionen eine Tracht, die aus dem zweckmäßigen grauen Fahrtenhemd und dem blauen Halstuch der Christlichen Pfadfinderschaft besteht. Die Mitglieder der Meuten tragen ein grünes Hemd und ein grünes Halstuch. Markenklamotten halten wir bewusst aus unserer Arbeit heraus und wir wollen, wie es in einem unserer Lieder heißt „…wie Brüder alle grau und gleich…“unsere Arbeit gestalten.
Die Kluft oder Tracht, wie wir unser Fahrtenhemd und Halstuch nennen, geht zurück bis 1907 auf die Anfänge der Pfadfinderarbeit in England und deren Gründer Lord Baden-Powell.

Sollten wir Interesse durch diese Homepage an unserer Arbeit geweckt haben, so stehen wir natürlich für weitere Informationen gerne auch persönlich zur Verfügung. Für Leute, Kirchengemeinden oder Jugendlichen  die grob im Bereich des Ermstales und der Uracher oder Reutlinger Alb leben und Interesse an unserer Arbeit haben, stehen wir gerne zur Gründung einer eigenen Pfadfindergruppe mit Rat und Tat zur Seite.

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Inhalte unserer Arbeit

Referat über Baden Powell - den Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung

Referat über Tusk welcher im speziellen die deutsche Pfadfinderbewegung geprägt hat

Informationen zu:

 

Das Pfadfindergesetz

Ergänzend zu den 10 Geboten aus der Bibel haben sich die Pfadfinder noch 10 weiterführende Lebensrichtlinien gegeben.

Präambel: "Der Christliche Pfadfinder richtet sein Leben aus nach seinem Herrn Jesus Christus."

1. Der Pfadfinder ist treu und achtet den anderen
2. Der Pfadfinder spricht die Wahrheit
3. Der Pfadfinder hilft, wo er kann
4. Der Pfadfinder ist ein guter Kamerad
5. Der Pfadfinder ist ritterlich und höflich
6. Der Pfadfinder schützt die Natur
7. Der Pfadfinder ordnet sich ein
8. Der Pfadfinder ist tapfer, fröhlich und unverzagt
9. Der Pfadfinder ist genügsam
10. Der Pfadfinder geht mit sich und mit dem, was ihm anvertraut ist, verantwortlich um

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Das Späherziel

  • Wir wollen Gottes Willen aus der Bibel kennen lernen und mit allen Kräften danach streben, Christen der Tat zu werden, an Gott gebunden, dem Nächsten zum Dienst.
  • Wir wollen mit aller christlichen Jugend danach trachten, aktive Glieder der Kirche zu werden.
  • Wir wollen in einer frohen Jugendgemeinschaft leben, uns einordnen und Selbstdisziplin üben.
  • Wir wollen uns in allen Fertigkeiten üben, die Leib und Geist fördern, und durch eine naturverbundene Lebensweise, ohne Missbrauch von Rauschmitteln, die wahre Lebensfreude finden.
  • Wir wollen nach Gottes Willen reifer werden und setzten uns aktiv für die Verwirklichung christlicher Wertvorstellungen ein.
  • Wir wollen Gottes Schöpfung achten und gegen die Zerstörung der Natur eintreten.
  • Wir wollen treu sein im Kleinen und Großen, wirklichkeitsbezogen und ehrlich leben, des anderen Gut und Ehre achten.
  • Wir wollen über alles Trennende hinweg den wahren Wert des Menschen erkennen und andere Völker und ihre Jugend verstehen und achten lernen.
  • Wir wollen in Verbundenheit zu Heimat und Kultur beides zu erhalten trachten, aller Volksverhetzung wehren, Verantwortung für die Gesellschaft mittragen und deshalb Volk und Staat dienen.
  • Wir wollen die Verbundenheit mit Pfadfindern pflegen.

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Grundsätze von Rieneck (1962)

In der Gemeinschaft der Kirche bekennen wir Jesus Christus, der durch die Schrift bezeugt und auch in Wort und Sakrament gegenwärtig ist.
    Deshalb nehmen wir teil an Gottesdienst und Abendmahl, bemühen uns um vertieftes Verstehen der Bibel und der Aussagen des christlichen Glaubens und um das persönliche und gemeinsame Gebet. Dies alles geschieht in Ausrichtung auf die Ökumene.
Der Glaube an Jesus Christus befreit uns von den versklavenden Mächten dieser Welt zu einem Leben, das für den Anspruch Gottes offen ist.
    Darum lehnen wir alle Formen ideologischer Bindung ab und wollen sachlich und nüchtern denken und handeln.
Der Anspruch Gottes bindet uns an den Nächsten und fordert unsere Antwort durch Mitarbeit in Kirche, Staat und Gesellschaft.
    Das verpflichtet uns zur Übernahme von Diensten und zu persönlichem Einsatz im Leben unserer Kirchengemeinden. Wir bejahen die demokratische Ordnung in Staat und Gesellschaft und sind deshalb zur Mitgestaltung und Mitverantwortung darin bereit. Wir bemühen uns um das Verständnis der anderen Völker.
In der Gemeinschaft des Bundes üben und helfen wir uns, diese Aufgabe einzeln und miteinander wahrzunehmen und uns auf sie vorzubereiten. Einordnung, Selbstdisziplin und Maßhalten machen uns dazu bereit.
    Dabei sind die Ordnungen und Formen christlichen Pfadfindertums für uns verbindlich.
Die Begegnung mit Jesus Christus gibt uns Freude an den Schöpfergaben Gottes.
    Von daher kommen wir zur Entfaltung und Bewährung unseres Menschseins in Natur, Technik und Kultur und zur Bewahrung der Schöpfung.

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Neudietendorfer Grundsätze (1921)

  • Wir wollen mit allen Kräften danach streben, Christen der Tat zu werden, an Gott gebunden, dem Nächsten zum Dienst.
  • Wir wollen Gottes Willen aus der Bibel kennen lernen und alles treulich nutzen, was uns in dieser Erkenntnis fördern kann.
  • Wir wollen mit allen Brüdern im christlichen Jugendwerk treue Kameradschaft halten.
  • Wir wollen uns üben in allen Fertigkeiten, die Leib und Geist fördern, und dadurch allzeit bereit sein, unseren Mitmenschen zu helfen.
  • Wir wollen in frei gewählter Zucht uns verbinden, unseren Führern gehorchen, treu zueinander halten und überall daran denken, dass wir christliche Pfadfinder sind.
  • Wir wollen streben, mit Gottes Hilfe Herr über uns zu werden, in höflichem, ritterlichem, fröhlichem Wesen unsere Freude suchen, in Gedanken, Wort und Tat alles Unreine meiden.
  • Wir wollen uns helfen, über schlechte Launen und Gewohnheiten, über alle Trägheit und Unwahrhaftigkeit hinwegzukommen.
  • Wir wollen lernen, auch Andersdenkende zu verstehen, und Lieblosigkeit und Ungerechtigkeit in uns und um uns bekämpfen.
  • Wir wollen lernen, über alle Unterschiede des Lebens hinweg den wahren Wert des Menschen zu erkennen, und uns von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Vorurteilen freimachen.
  • Wir wollen Tiere und Pflanzen liebevoll betrachten und verstehen lernen und aller Rohheit mannhaft entgegentreten.
  • Wir wollen die Liebe zu Heimat und Volkstum pflegen, von allem volksverhetzenden Treiben uns fernhalten und danach trachten, treue, tatbereite Bürger unseres Landes zu werden.
    Wir wollen Frohsinn uns bewahren und Sonne und Liebe auch um uns her verbreiten. Will wollen mitwirken im Jugendkampf gegen Schmutz und Schund, gegen Volkslaster und Unzucht.
  • Wir wollen darum bei allen unseren Veranstaltungen uns des Alkohols und Rauchens enthalten und unermüdlich aufklären helfen über die volksverwüstenden Gefahren von Alkohol und Nikotin, mit dem Ziel, möglichst viele zum bewussten Kampf gegen diese Volksverderben zu führen.
  • Wir wollen für den Gedanken des christlichen Pfadfindertums unter der Jugend um uns her unermüdlich werben.
  • Wir wollen das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit, als Mahner zu treuem Wandel, als Bekenntnis zu unserem Herrn.

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Ständesystem???

In der CPD gibt es im wesentlichen vier Stände. Den Jungpfadfinder, den Knappen, den Späher und den Kreuzpfadfinder. Jeder Stand soll dem einzelnen Pfadfinder, angepasst auf sein jeweiliges Alter, ein Ziel in seinem Leben aufzeigen. Jene Ziele sollen es ihm erleichtern an sich selbst zu arbeiten und persönlich voran zu kommen. Dabei lernen vor allem die Jungpfadfinder in den Gruppenstunden elementare Dinge welche sie auch außerhalb der Pfadfinder gebrauchen können.
In den darauf folgenden Ständen konzentriert sich das Versprechen hauptsächlich auf die persönliche Einstellung zu Gott und den Pfadfindern. Wir Pfadfinder legen unsere Versprechen in einem feierlichen Rahmen vor Gott, dem nächsten und uns selbst ab.
Das Ständesystem hat nichts mit einer Rangfolge zu tun. Alle Pfadfinder sind gleichberechtigt egal welches Alter oder Stand sie haben.

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Der Jungpfadfinder

Nachdem der "Neuling" zusammen mit seiner Sippe die ihm gestellten Proben erfüllt hat , wird er durch seinen Stammesführer als Jungpfadfinder aufgenommen, dabei wird ihm das blaue Halstuch verliehen. Damit ist er in unserem Bund aufgenommen und vollwertiges Mitglied. Von nun ab darf er auch den Pfadfindergruß ausführen.
Zu den Proben zählen elementare pfadfinderische Fertigkeiten wie Knoten, Feuer, Zeltbau aber auch musische und gesellschaftliche Aufgaben, welche der Pfadfinder zusammen in seiner Sippe erlernt. Dabei orientieren wir uns an dem Motto unseres Gründers Baden Powell :"learning by doing".

Das Jungpfadfinderversprechen
"Im Vertrauen auf Gottes Hilfe verspreche ich, Gott zu dienen, dem Nächsten zu helfen und das Pfadfindergesetz zu erfüllen."

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Der Knappe

Pfadfinder im Alter ab ca. 14 Jahren können durch den Stammesführer als Knappe aufgenommen werden. Knappen übernehmen erste kleine Aufgaben in Sippe und Stamm und fangen an Verantwortung für ihre Gruppe zu übernehmen. Bei seiner Aufnahme bekommt der Knappe die Knappennadel verliehen.

Das Knappenversprechen
"Als Christlicher Pfadfinder will ich im Vertrauen auf Gottes Hilfe in diesem Stand mit euch leben und mich für die Erfüllung meiner Aufgaben in Sippe und Stamm mit allen Kräften einsetzen."

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Der Späher

Pfadfinder im Alter von ca. 17 - 18 Jahren, welche sich in unserer Gemeinschaft engagieren, können in feierlichem Rahmen das Späherversprechen ablegen. Der Gauführer überreicht ihnen die Spähernadel.
Späher besinnen sich besonders auf die im Späherziel genannten Ziele, das Versprechen gilt als Wegweiser in seinem gesamten Leben - also auch außerhalb der Pfadfinder.

Das Späherversprechen
"Ich kenne das Späherziel der Christlichen Pfadfinderschaft. Im Vertrauen auf Gottes Beistand will ich ernsthaft bestrebt sein, nach diesem Ziel unter euch zu leben."

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Der Kreuzpfadfinder

Kreuzpfadfinder sind ältere Pfadfinder ab 18 Jahren welche ihr Leben, auch außerhalb der Pfadfinder, nach unseren Grundsätzen ausrichten wollen. Sie verstehen sich somit als Lebenspfadfinder.
In Kreuzpfadfinderrunden setzten sich die Pfadfinder mit Fragen und Problemen von Kirche und Gesellschaft auseinander.

Das Kreuzpfadfinderversprechen:
"Ich kenne die Grundsätze der Christlichen Pfadfinderschaft und will im Vertrauen auf die Kraft und Hilfe Gottes danach leben. Ich will das Pfadfinderkreuz tragen als ein Zeichen der Verbundenheit mit den Brüdern und Schwestern, als Mahner zu treuem christlichen Wandel, als Bekenntnis zu meinem Herrn Jesus Christus."

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Glaube

Ein selbstgeschriebenes Pfadfindergebet

dieses Pfadfindergebet wurde von Kreuzpfadfinderanwärtern auf einer Kreuzpfadfinderrüste der LM Schwaben (7.-8. März 2000) geschrieben. Jeden Montag gegen 20 Uhr wollen sie zeitgleich mit anderen Pfadfindern - zu Hause - in aller Stille dieses Gebet beten.

 

Pfadfindergebet

HERR, wir treten im Geiste zusammen,
als deine Söhne und Töchter,
als Zeigen unserer Gemeinschaft,
als Runde Gleichgesinnter unter dem Pfadfinderkreuz.
Dabei denken wir an alle, die unter den großen Bären auf Fahrt gehen und am
Lagerfeuer sitzen, Wind und Regen ausgesetzt unsere Pfadfinderideale leben.
Wir denken auch an unsere einsamen und kranken Brüder und Schwestern.

Wir danken Dir für das Schöne in der Welt,
für die Natur und ihrer Großartigkeit und ihren Wundern,
für das Leben, das Du uns geschenkt hast mit seinen Höhen und Tiefen.
Für das Singen der Vögel im Frühling,
für die goldgelben Felder im Sommer,
für Nebel und bunte Farben im Herbst,
für den glitzernden Schnee im Winter,
für Morgentau und Abendrot.

Wir bitten Dich, erhöre unser Gebet und schenke uns einen lebendigen Glauben,
dass wir Dein Wort verstehen und Deine Nähe in der Begegnung mit unseren
Mitmenschen und der Natur zu spüren.
Öffne uns die Augen für deine Schöpfung und lass uns in ihrer Vielfalt Dich selbst erkennen.
Bewahre uns Fröhlichkeit und Hoffnung in unserem Herzen und Dankbarkeit für kleine Dinge.
Wir wollen in Liebe und Toleranz unserem Nächsten begegnen. Als Christen der Tat
wollen wir das Notwendige unverzagt anpacken und so an Deinem Reich bauen.
In Zeiten von Zweifel, Trauer und Schmerz bitten wir Dich um Geduld, Tapferkeit und
Führung auf unserem Weg.

HERR, Deine Größe ist unermesslich. Du allein bist der Weg zu einem erfüllten Leben.

Segne unser Tun und unsere Gemeinschaft als Pfadfinder. Halte Deine Hand schützend über uns.

Amen.

(7.-8. März 2000, Furx im Vorarlberg, Kreuzpfadfinderkurs der LM Schwaben)

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